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Aktuelle Presseinformationen

 

MINISTERIUM FÜR WISSENSCHAFT, FORSCHUNG UND KUNST MINISTERIUM FÜR SOZIALES UND INTEGRATION PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

PRESSEMITTEILUNG 16. Oktober 2018 Nr. 117/2018

Erste Professur für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Baden-Württemberg

Land Baden-Württemberg und Robert Bosch Stiftung schaffen einen neuen Lehrstuhl an der Universität Tübingen mit Sitz am Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus

Die Universität Tübingen richtet eine neue Professur für Naturheilkunde und Integrative Medizin ein, die ihren Sitz am Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) haben wird. Das gaben heute das Land Baden-Württemberg, die Robert Bosch Stiftung GmbH, das Robert-Bosch-Krankenhaus und die Universität Tübingen bekannt.

In den ersten fünf Jahren trägt die Robert Bosch Stiftung die Kosten der Profes- sur, zu der auch ein Team aus Nachwuchswissenschaftlern und erhebliche For- schungsmittel gehören. Das Land stellt die langfristige Finanzierung sicher. Damit wird eine Ankündigung aus der Koalitionsvereinbarung umgesetzt.

Ministerin Theresia Bauer: ?Naturheilkunde und komplementäre Behandlungsmethoden werden von vielen Menschen ganz selbstverständlich genutzt, beispielsweise zur Ergänzung konventioneller Therapieangebote. Die neue Professur soll die alternativen Verfahren und Methoden wissenschaftsgeleitet erforschen und wird damit einen Beitrag leisten, Potenziale zu heben.?

?Die Erforschung und Lehre komplementärmedizinischer Methoden sind ein wichtiger Baustein zur Erhöhung der Patientensicherheit sowie zur festen Verankerung entsprechender Therapieangebote in der Versorgung der Patientinnen und Patienten.

Ein breites Therapieangebot, das auch Naturheilkunde und Komple- mentärmedizin umfasst, ist den Menschen im Land sehr wichtig. Die Einrichtung des neuen Lehrstuhls in Tübingen begrüße ich daher sehr?; betonte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha.

Mit dem neuen Lehrstuhl werden Naturheilkunde und Integrative Medizin künftig fester Bestandteil des Studienangebotes an der Medizinischen Fakultät der Uni- versität Tübingen. Am Stuttgarter RBK soll der Nutzen von gemeinsamen Therapien aus Naturheilkunde und Schulmedizin weiter erforscht werden und den Pati-enten zu Gute kommen. ?Schon unser Stifter Robert Bosch verfolgte das Ziel,Schulmedizin und naturheilkundlichen Verfahren in einer umfassenden Heilkundezu vereinen?, sagt Prof. Dr. Joachim Rogall, Vorsitzender der Geschäftsführungder Robert Bosch Stiftung. ?Das Umfeld am Robert-Bosch-Krankenhaus mit dem 2016 gegründeten Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen (RBCT) und der seit 2015 bestehenden klinischen Abteilung für Naturheilkunde und Integrative Medizin bietet dafür hervorragende Rahmenbedingungen.?

Maßgeschneiderte Therapien für Tumorpatienten

Sogenannte sanfte oder natürliche Methoden können schwere Krankheiten wie etwa Krebs alleine nicht heilen. Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen aber, dass sie häufig zu Therapieerfolgen beitragen, da sie den Patienten helfen, schulme- dizinische Therapien gut zu überstehen. So können beispielsweise die teils schweren Nebenwirkungen einer Chemotherapie oder Bestrahlung gemindert und die Lebensqualität verbessert werden. Beispiele wissenschaftlich belegter Anwendungen sind Akupunktur, Akupressur oder auch Kneippsche Wickel. Die Entwicklung solcher maßgeschneiderten Therapien aus Schul- und Komplemen- tärmedizin, insbesondere für Tumorpatienten, ist das Ziel des neuen Lehrstuhls für Naturheilkunde und Integrative Medizin.

 

 

 


21.März 2018

Pressemitteilung

Neue Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktiker-Anwärter treten in Kraft:

Einheitliche Anforderungen sichern bundesweit gleiche Qualifikation ?Damit werden bundesweit
einheitlich höhere Anforderungen an den Heilpraktiker-Beruf gestellt", begrüßte der Vorsitzende
des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Fachverbands Deutscher Heilpraktiker (FDH)
Rainer Krumbiegel (Münster) die neuen Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärtern.
Der FDH habe sich schon lange für eine Erweiterung der Prüfungsinhalte eingesetzt und aktiv an
der Neugestaltung der Leitlinien, die am 22. März in Kraft treten, mitgewirkt.
Krumbiegel: ?Die Ausweitung der Prüfungsanforderungen trägt auch zu einer bundesweit gleichen
Qualifikation unseres Berufsstandes bei."
Bislang habe es für die Heilpraktiker-Prüfung lediglich eine aus dem Jahr 1992 stammende Empfehlung
des Bundesgesundheitsministeriums gegeben, die in den Bundesländern unterschiedlich umgesetzt wurde.
Der FDH NRW begrüße, dass nicht nur die schriftliche und mündliche Prüfung, sondern vor allem auch die
praktische Prüfung erweitert wurde.
Dazu gehöre nun auch die Überprüfung von Behandlungsmaßnahmen wie zum Beispiel invasive Eingriffe.
Positiv bewertet Krumbiegel zudem, dass neben der medizinischen Kompetenz weitere Kompetenzfelder
wie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Qualitätssicherung und kommunikative Fähigkeiten
Gegenstand der Überprüfung seien.
Nicht zuletzt werde jetzt überprüft, ob die HeilpraktikerInnen ihre rechtlichen und ethischen Grenzen
kennen und beachten.
?Die Überprüfung durch Ärzte der zuständigen Gesundheitsbehörden können wohl nur diejenigen
erfolgreich bestehen, die eine hochqualifizierte Ausbildung an einer darauf spezialisierten Schule
absolviert haben", ist Krumbiegel überzeugt.
Denn sie setze umfassende theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in der Heilkunde voraus.
Die neuen Leitlinien machten deutlich, welcher Unfug immer wieder von jenen verbreitet werde,
die behaupten, Heilpraktiker könne jeder werden.

Für Rückfragen:
Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.
Landesverband NRW Bergmannstr. 36 44809 Bochum
Tel: 0234/90 43 510

Leserbrief in der Zeitung Westfälische Nachrichten 21.März 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend erhalten Sie von mir in meiner Eigenschaft als in Münster praktizierender Heilpraktiker und als Vorsitzender des Landesverbandes NRW des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) einen Leserbrief zu Ihrem Artikel ?" vom 21. März. mit der Bitte um Veröffentlichung. Gerne stehe ich Ihnen auch für weitere Infos zur Verfügung. Sie erreichen mich telefonisch unter 0251-56826.

?Millionen Menschen vertrauen der Homöopathie und lassen sich von Heilpraktikern behandeln. Und je mehr es werden, desto aggressiver agieren dir Ärzte-Funktionäre. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe möchte nun sogar, so steht es zu lesen, ?die Homöopathie von Patienten fernhalten" und setzt Heilpraktiker mit ?Scharlatanen" gleich. Würde sich Dr. Theodor Windhorst damit durchsetzen, käme das der Entmündigung von Millionen Patienten gleich. Es wird daher immer offensichtlicher, dass es der Ärzte-Lobby wohl weniger um den Schutz der Patienten, sondern mehr doch um die Sicherung ihrer Honorare geht.

Wer die Wirkung von Homöopathie bestreitet und entsprechende Untersuchungen ignoriert, sollte bitte erklären, warum so viele Ärzte so genannte Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) verordnen. Die müssen ihre Patienten stets aus eigener Tasche bezahlen, weil die Wirksamkeit dieser Leistungen nicht nachgewiesen werden kann."

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Krumbiegel

Vorsitzender des Landesverbandes NRW des

Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker



September 2017

Pressemitteilung und Leserbrief zum Artikel "Ärztekammer warnt vor Heilpraktikern"

Sehr geehrte Damen und Herren,
nachfolgend erhalten Sie von mir in meiner Eigenschaft als in Münster praktizierender Heilpraktiker und als Vorsitzender des Landesverbandes NRW des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) einen Leserbrief zum Artikel "Ärztekammer warnt vor Heilpraktikern" vom 23. August mit der Bitte um Veröffentlichung.

Nach dem "Münsteraner Kreis" hat sich, wie berichtet, auch der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe kritisch über Heilpraktiker geäußert und vor ihnen als "Gefahr für die Patientensicherheit" gewarnt.
Heilpraktiker könnten mit den Patienten machen was sie wollten.
Doch der Vertreter der Ärzte-Interessen irrt.
Denn Tatsache ist, dass die Arbeit von Heilpraktikern, wie die von Ärzten, durch eine Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien, die die Patienten schützen, geregelt wird.
So gelten für uns neben dem Heilpraktikergesetz u.a. auch das Arzneimittel-, Infektionsschutz-, Medizinprodukte- und Heilmittelwerbegesetz.
Das Patientenrechtegesetz erlegt Heilpraktikern zudem die gleichen Pflichten zur Aufklärung und Sorgfalt auf wie den Ärzten.
Die Forderung des Ärzte-Vertreters, Heilpraktikern invasive Maßnahmen (Injektionen und Blutentnahmen zur Labordiagnostik) zu untersagen, hätte zur Folge, dass unser therapeutisches Spektrum zum Nachteil der Patienten in unverantwortlicher Form eingeschränkt würde. Das käme einem Berufsverbot" gleich.
Immer wieder wird in diesem Zusammenhang auch behauptet, dass Patienten durch die Behandlung der Heilpraktiker häufig gesundheitliche Schäden zugefügt würden.
Das ist jedoch durch nichts zu belegen. Vielmehr haben weitaus mehr Ärzte einen Personenschaden zu verantworten als Heilpraktiker.
Nach einer Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) ist pro Jahr durchschnittlich jeder 14. Arzt für einen Personenschaden verantwortlich. Dagegen wird jährlich nur von jedem 30. Heilpraktiker ein Personenschaden verursacht.
Für den Fachverband Deutscher Heilpraktiker hat eine hochqualifizierte Aus- und Weiterbildung seit jeher oberste Priorität.
Daher unterstützen wir alle sinnvollen Überlegungen, die dazu führen, die Anforderungen an Heilpraktiker weiter zu erhöhen und bundesweit verbindlich zu gestalten.
Denn viele Millionen Menschen haben das Bedürfnis nach naturheilkundlichen Behandlungsformen und vertrauen den Heilpraktikern. Wie hoch für die Patienten der Stellenwert dieser Behandlung ist, verdeutlicht auch die Tatsache, dass sie die Kosten dafür im Regelfall selber tragen."
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Krumbiegel
Vorsitzender des Landesverbandes NRW des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker
Praxis Aegidiistr. 53 48143 Münster

 

 

 

15.05.2017

Pressemitteilung

Krumbiegel als FDH-Landesvorsitzender bestätigt Für weitere vier Jahre bleibt Rainer Krumbiegel (Münster) Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Fachverbands Deutscher Heilpraktiker (FDH).
Sein Stellvertreter Matthias Remke (Emmerich) und er wurden von der FDH-Mitgliederversammlung einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Beide sind in eigener Praxis praktizierende Heilpraktiker und stehen bereits seit 12 Jahren an der Spitze des ältesten Heilpraktiker-Verbandes. Krumbiegel kündigte an, dass er sich weiterhin für eine Stärkung seines Berufsstandes engagieren werde. ?Viele Millionen Menschen vertrauen den Heilpraktikern und der Trend zur naturheilkundlichen Behandlung hat sich weiter verstärkt, betonte er.
Entscheidend sei eine hochqualifizierte Aus- und Weiterbildung der Heilpraktiker, erklärte Remke. ?Sie hat für den FDH oberste Priorität", sagte er. Für Rückfragen: Fachverband Deutscher Heilpraktiker Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. Bergmannstr. 36 44809 Bochum Tel.: 0234 90435-10 Landesvorsitzender Rainer Krumbiegel Tel.: 0251 56826




Nach der ARD-Sendung Kontraste:

Gegen eine generelle Verunglimpfung der Heilpraktiker hat sich der NRW-Vorsitzende des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) Rainer Krumbiegel in einem Schreiben an die Intendantin des RBB Dagmar Reim verwahrt.

Der Sender war für einen Beitrag der ARD-Sendung Kontraste verantwortlich, in dem über die auch aus Sicht des FDH absolut unakzeptablen und verantwortungslosen Praktiken von zwei Heilpraktikern berichtet worden ist. Krumbiegel betont in dem Brief, es sei richtig und notwendig, die Öffentlichkeit über derartige Missstände zu informieren, denn leider gebe es in jedem Beruf schwarze Schafe. Für die aber könnten nicht alle Heilpraktiker in Sippenhaft genommen werden.

Die Berichterstattung sei jedoch darauf ausgerichtet gewesen, einen gesamten Berufsstand in Misskredit zu bringen und Millionen Patienten zu verunsichern, die sich ganz bewusst für bewährte naturheilkundliche Therapien und die ganzheitliche Behandlung durch qualifizierte Heilpraktiker entschieden haben, betont Krumbiegel.

Der Landesverband NRW des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker stelle eine fortlaufende intensive Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder sicher. Eine vorrangige Aufgabe sehe der FDH auch in der mehrjährigen Ausbildung eines qualifizierten Heilpraktiker-Nachwuchses in Theorie und Praxis, erklärt Krumbiegel. Dadurch sei gewährleistet, dass die an der Schule des FDH ausgebildeten qualifizierten Heilpraktiker fachlich kompetent und verantwortungsbewusst zum Wohle ihrer Patienten handelten und ihnen auch die Grenzen der nichtärztlichen Tätigkeit bewusst seien.

 

 

 

 

 

 



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Jens Spahn will 
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