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Aktuelle Pressemitteilungen

Stellungnahme des FDH zur Entschließung des Ärztetages in Erfurt am 13.Mai 2018

Pressemitteilung

Nachdem der Präsident der Bundesärztekammer bereits im letzten Jahr die vollständige Abschaffung des Heilpraktikerberufes forderte, hat nunmehr der Deutsche Ärztetag mit hanebüchenen Begründungen ein Verbot von Behandlungen mit Injektionen sowie Krebsbehandlungen gefordert. 

Begründet wird dieses immer wieder mit den gleichen Argumenten, nämlich Patienten würde durch die Behandlung Schaden zugefügt und Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker würden außerhalb der im Gesundheitswesen geltenden Anforderungen an klar definierten und fachlichen Qualifikationen auf der Basis fundierter Standards arbeiten. 

Diese Art der Vorwürfe ist unredlich und zeigt, dass hier reine Klientelpolitik betrieben werden soll. Sollte es tatsächlich um verursachte Schäden gehen, können die Ärztefunktionäre sich z.B. die statistische Erhebung zu Behandlungsfehlern von Ärzten anschauen, die durch die eigene Bundesärztekammer erstellt wurde. Hier sind allein für das Jahr 2016 über 2.000 Behandlungsfehler aufgeführt. Die gesundheitliche Sprecherin der Grünen im Bundestag interpretierte die Zahlen der Ärztekammer sogar als Spitze des Eisbergs.
Somit sollte man sich vielleicht um seinen eigenen Bereich kümmern, statt einen anderen Berufsstand zu diskreditieren. 

Außerdem haben die Ärztevertreter sich wohl im Vorwege nicht ausreichend informiert, sonst hätten sie gewusst, dass Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker ebenso wie Ärzte den gleichen Regeln der Hygieneverordnung, dem Gesetz zur Verhütung von Infektionskrankheiten, der Sorgfaltspflicht, der Dokumentationspflicht, der Patientenaufklärung etc. unterliegen und somit nicht im luftleeren Raum therapieren.

Wer sich also mit Fakten beschäftigt, wird schnell feststellen, dass die Behauptungen der Ärztefunktionäre nicht der Realität entsprechen und es sich um Unterstellungen handelt, die die Heilpraktiker diskreditieren sollen. Fakt ist auch, dass Kenntnisse und Fertigkeiten der Heilpraktiker vor ihrer Zulassung durch Ärzte eingehend überprüft werden. Dazu sind die Richtlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärtern quantitativ und qualitativ optimiert worden und sie sind seit kurzem bundesweit einheitlich gültig.

Fakt ist ferner, dass Heilpraktiker für deutlich weniger Personenschäden verantwortlich sind als Ärzte. Für beide Heilberufe aber gilt, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Denn vor Fehlern ist weder die Heilpraktiker- noch die Ärzteschaft gefeit.

Die Fakten sind also eindeutig und auch durch noch so grobe Polemik und Fehlinformationen nicht zu widerlegen. Deshalb stellt sich zwangsläufig die Frage, was Ärztefunktionäre dazu bewegt, Heilpraktiker in der Öffentlichkeit immer wieder derart diskreditieren zu wollen.

Im Sinne der Patienten aber wäre es, wenn sich die Heilberufe gemeinsam dafür einsetzen würden, das deutsche Gesundheitswesen noch besser zu machen ? und zwar jeder auf seine Weise und mit seinen Möglichkeiten. So wie es vielerorts längst praktiziert wird und Ärzte und Heilpraktiker vor Ort kooperieren  - zum Wohle der Patienten. 




21.März 2018

Pressemitteilung

 

Neue Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktiker-Anwärter treten in Kraft:

 

Einheitliche Anforderungen sichern bundesweit gleiche Qualifikation Damit werden bundesweit
einheitlich höhere Anforderungen an den Heilpraktiker-Beruf gestellt", begrüßte der Vorsitzende
des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Fachverbands Deutscher Heilpraktiker (FDH)
Rainer Krumbiegel (Münster) die neuen Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärtern.
Der FDH habe sich schon lange für eine Erweiterung der Prüfungsinhalte eingesetzt und aktiv an
der Neugestaltung der Leitlinien, die am 22. März in Kraft treten, mitgewirkt.
Krumbiegel: Die Ausweitung der Prüfungsanforderungen trägt auch zu einer bundesweit gleichen
Qualifikation unseres Berufsstandes bei."
Bislang habe es für die Heilpraktiker-Prüfung lediglich eine aus dem Jahr 1992 stammende Empfehlung
des Bundesgesundheitsministeriums gegeben, die in den Bundesländern unterschiedlich umgesetzt wurde.
Der FDH NRW begrüße, dass nicht nur die schriftliche und mündliche Prüfung, sondern vor allem auch die
praktische Prüfung erweitert wurde.
Dazu gehöre nun auch die Überprüfung von Behandlungsmaßnahmen wie zum Beispiel invasive Eingriffe.
Positiv bewertet Krumbiegel zudem, dass neben der medizinischen Kompetenz weitere Kompetenzfelder
wie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Qualitätssicherung und kommunikative Fähigkeiten
Gegenstand der Überprüfung seien.
Nicht zuletzt werde jetzt überprüft, ob die HeilpraktikerInnen ihre rechtlichen und ethischen Grenzen
kennen und beachten.
Die Überprüfung durch Ärzte der zuständigen Gesundheitsbehörden können wohl nur diejenigen
erfolgreich bestehen, die eine hochqualifizierte Ausbildung an einer darauf spezialisierten Schule
absolviert haben", ist Krumbiegel überzeugt.
Denn sie setze umfassende theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in der Heilkunde voraus.
Die neuen Leitlinien machten deutlich, welcher Unfug immer wieder von jenen verbreitet werde,
die behaupten, Heilpraktiker könne jeder werden.

 

Für Rückfragen:
Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.
Landesverband NRW Bergmannstr. 36 44809 Bochum
Tel: 0234/90 43 510

Leserbrief in der Zeitung Westfälische Nachrichten 21.März 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend erhalten Sie von mir in meiner Eigenschaft als in Münster praktizierender Heilpraktiker und als Vorsitzender des Landesverbandes NRW des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) einen Leserbrief zu Ihrem Artikel " vom 21. März. mit der Bitte um Veröffentlichung. Gerne stehe ich Ihnen auch für weitere Infos zur Verfügung. Sie erreichen mich telefonisch unter 0251-56826.

Millionen Menschen vertrauen der Homöopathie und lassen sich von Heilpraktikern behandeln. Und je mehr es werden, desto aggressiver agieren dir Ärzte-Funktionäre. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe möchte nun sogar, so steht es zu lesen, die Homöopathie von Patienten fernhalten" und setzt Heilpraktiker mit Scharlatanen" gleich. Würde sich Dr. Theodor Windhorst damit durchsetzen, käme das der Entmündigung von Millionen Patienten gleich. Es wird daher immer offensichtlicher, dass es der Ärzte-Lobby wohl weniger um den Schutz der Patienten, sondern mehr doch um die Sicherung ihrer Honorare geht.

Wer die Wirkung von Homöopathie bestreitet und entsprechende Untersuchungen ignoriert, sollte bitte erklären, warum so viele Ärzte so genannte Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) verordnen. Die müssen ihre Patienten stets aus eigener Tasche bezahlen, weil die Wirksamkeit dieser Leistungen nicht nachgewiesen werden kann."

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Krumbiegel

Vorsitzender des Landesverbandes NRW des

Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker

 

September 2017

Pressemitteilung und Leserbrief zum Artikel "Ärztekammer warnt vor Heilpraktikern"

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
nachfolgend erhalten Sie von mir in meiner Eigenschaft als in Münster praktizierender Heilpraktiker und als Vorsitzender des Landesverbandes NRW des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) einen Leserbrief zum Artikel "Ärztekammer warnt vor Heilpraktikern" vom 23. August mit der Bitte um Veröffentlichung.

 

Nach dem "Münsteraner Kreis" hat sich, wie berichtet, auch der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe kritisch über Heilpraktiker geäußert und vor ihnen als "Gefahr für die Patientensicherheit" gewarnt.
Heilpraktiker könnten mit den Patienten machen was sie wollten.
Doch der Vertreter der Ärzte-Interessen irrt.
Denn Tatsache ist, dass die Arbeit von Heilpraktikern, wie die von Ärzten, durch eine Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien, die die Patienten schützen, geregelt wird.
So gelten für uns neben dem Heilpraktikergesetz u.a. auch das Arzneimittel-, Infektionsschutz-, Medizinprodukte- und Heilmittelwerbegesetz.
Das Patientenrechtegesetz erlegt Heilpraktikern zudem die gleichen Pflichten zur Aufklärung und Sorgfalt auf wie den Ärzten.
Die Forderung des Ärzte-Vertreters, Heilpraktikern invasive Maßnahmen (Injektionen und Blutentnahmen zur Labordiagnostik) zu untersagen, hätte zur Folge, dass unser therapeutisches Spektrum zum Nachteil der Patienten in unverantwortlicher Form eingeschränkt würde. Das käme einem Berufsverbot" gleich.
Immer wieder wird in diesem Zusammenhang auch behauptet, dass Patienten durch die Behandlung der Heilpraktiker häufig gesundheitliche Schäden zugefügt würden.
Das ist jedoch durch nichts zu belegen. Vielmehr haben weitaus mehr Ärzte einen Personenschaden zu verantworten als Heilpraktiker.
Nach einer Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) ist pro Jahr durchschnittlich jeder 14. Arzt für einen Personenschaden verantwortlich. Dagegen wird jährlich nur von jedem 30. Heilpraktiker ein Personenschaden verursacht.
Für den Fachverband Deutscher Heilpraktiker hat eine hochqualifizierte Aus- und Weiterbildung seit jeher oberste Priorität.
Daher unterstützen wir alle sinnvollen Überlegungen, die dazu führen, die Anforderungen an Heilpraktiker weiter zu erhöhen und bundesweit verbindlich zu gestalten.
Denn viele Millionen Menschen haben das Bedürfnis nach naturheilkundlichen Behandlungsformen und vertrauen den Heilpraktikern. Wie hoch für die Patienten der Stellenwert dieser Behandlung ist, verdeutlicht auch die Tatsache, dass sie die Kosten dafür im Regelfall selber tragen."
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Krumbiegel
Vorsitzender des Landesverbandes NRW des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker
Praxis Aegidiistr. 53 48143 Münster

 

 






15.05.2017 Pressemitteilung


Krumbiegel als FDH-Landesvorsitzender bestätigt
Für weitere vier Jahre bleibt Rainer Krumbiegel (Münster) Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Fachverbands Deutscher Heilpraktiker (FDH).
Sein Stellvertreter Matthias Remke (Emmerich) und er wurden von der FDH-Mitgliederversammlung einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Beide sind in eigener Praxis praktizierende Heilpraktiker und stehen bereits seit 12 Jahren an der Spitze des ältesten Heilpraktiker-Verbandes.
Krumbiegel kündigte an, dass er sich weiterhin für eine Stärkung seines Berufsstandes engagieren werde. Viele Millionen Menschen vertrauen den Heilpraktikern und der Trend zur naturheilkundlichen Behandlung hat sich weiter verstärkt, betonte er.
Entscheidend sei eine hochqualifizierte Aus- und Weiterbildung der Heilpraktiker, erklärte Remke. Sie hat für den FDH oberste Priorität", sagte er.
Für Rückfragen: Fachverband Deutscher Heilpraktiker Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Bergmannstr. 36 44809 Bochum Tel.: 0234 90435-10
Landesvorsitzender Rainer Krumbiegel Tel.: 0251 56826




Will die FDP ein Berufsverbot für Heilpraktiker
 


Der Vorsitzende des Landesverbandes NRW des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH)
Rainer Krumbiegel erklärt zur Anhörung des Ausschusses für Arbeit,Gesundheit und Soziales
des nordrhein-westfälischen Landtags:
"Die hochqualifizierte Heilpraktiker-Aus-und Weiterbildung hat für den FDH seit jeher höchste
Priorität. So bieten wir , in der von uns getragenen Walter-Knäpper-Schule(Bochum), eine
umfassende und anspruchsvolle Ausbildung in Tagesschulform und berufsbegleitend als
Abendkolleg. Daher unterstützen wir auch schon seit langem alle ernsthaften Bemühungen,
innerhalb des Heilpraktikergesetzes die Anforderungen an die Erlaubniserteilung für Heilpraktiker
bundeseinheitlich auszuweiten und zu erhöhen".
Im Zusammenhang mit dem Antrag der FDP, der zur Anhörung im Landtag geführt hat, stellt sich
die Frage, ob die Partei ein Berufsverbot für Heilpraktiker wil. Denn wenn- wie von ihr 
gefordert- Heilpraktikern invasive Tätigkeit wie das Setzen von Spritzen oder die Blutentnahme
untersagt werden soll, bedeutet das eine Einschränkung im therapeutischen und diagnostischen
Betätigungsfeld ihrer Berufsausübung.
Offenbar hat für die FDP der Zielgruppen-Wahlkampf bereits begonnen. Denn ihre durch nichts
zu begründenden Forderungen dienen keinesfalls jenen vielen Millionen Menschen, die das
Bedürfnis nach naturheilkundlichen Behandlungsformen haben, sonedrn allein den Interessen
eines Teils der Ärzteschaft. Dem entspricht auch die Tatsache, dass Vertreter der größten
Berufsverbände der Heilpraktiker bei der Anhörung im Landtag außen vor bleiben mussten und
nicht gehört werden.



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Landesverband NRW !!

 

AMK-Info zum NDR-Bericht:
Jens Spahn will 
Frischzelltherapie verbieten
unter Aktuelles

Urteil zum Eigenblut
unter Aktuelles !!



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