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.Mit Fasten fit fürs Frühjahr
Das Fasten ist nicht nur in fast allen Religionen zu Hause, sondern auch eines der ältesten Naturheilverfahren. Wer für eine begrenzte Zeit freiwillig auf Nahrung und Genussmittel verzichtet, reinigt und entschlackt seinen Organismus und wird wieder fit.
Darauf hat der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker hingewiesen. Durch das Fasten werden über den Darm, die Nieren und die Haut Schlackenstoffe und Stoffwechselprodukte wie Harnsäure und Cholesterin ausgeschieden. Dadurch wird der Körper entlastet. Fasten wirkt sich nach Angaben des Heilpraktiker-Verbandes auch positiv auf den Zuckerstoffwechsel und chronisch-entzündliche Rheuma-Erkrankungen aus, steigert die Abwehrkräfte, wirkt anregend auf Herz und Kreislauf und hilft natürlich beim Abnehmen. Fasten sei jedoch keine Diät, betonen die nordrhein-westfälischen Heilpraktiker. Auch sollte man nie länger als eine Woche ohne fachkundige Aufsicht fasten und vom ersten Tag an reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen – mindestens zwei bis drei Liter Wasser pro Tag. Der Heilpraktiker-Verband empfiehlt in der Fastenzeit zudem einen häufigen Wechsel von Bewegungs- und Ruhephasen. Obwohl man keine Nahrung zu sich nehme, sei eine regelmäßige Entleerung des Darms erforderlich. Dabei helfe die Einnahme von Bittersalz, das gut verträglich und in jeder Apotheke zu erhalten ist.
Der Erfolg des Fastens kann – so die Heilpraktiker – durch Kneipp-Anwendungen, Sauerstoff-Therapien und homöopathische Arzneimittel gezielt unterstützt werden. Auch sei es ratsam, sich vor Beginn einer Fastenkur fachkundig beraten zu lassen. „Denn bei bestimmten Krankheiten sollte man in keinem Fall fasten“, warnt der Fachverband Deutscher Heilpraktiker. Wichtige Ausschlussgründe seien unter anderem krankhafte Ess-Störungen, Suchtkrankheiten, Bluthochdruck und Diabetes. Auch in der Schwangerschaft und während der Stillzeiten sollte keine Fastenkur gemacht werden.